Login

##STATUS_MESSAGE###
Anmelden
 
Kontakte Wissen Gespräche Neuigkeiten Interessantes Informationen Kennenlernen Fachthemen Beziehungen Empfehlungen

Hat das E-Auto ein Image-Problem?

04. Juni 2018

Das Tesla gute Autos baut und eine geradezu eingeschworenen Fangemeinde hat, ist ein Fakt.
Ebenso Fakt ist, dass noch kaum jemand einen Tesla selbst gefahren hat. Und so beruhte der Marketing-Clubabend auf einem Hörensagen-Fundament, auf Neugierde und auf einer Erwartungshaltung der ganz besonderen Art.

Um es vorweg zu nehmen: in jedem Punkt wurde der Abend übertroffen.

Das begann mit dem Referenten selbst. Jung mit tiefer, sonorer Stimme tänzelte Robin Höfler vor der Leinwand und erklärte eher nebenbei die Automarke Tesla. Denn Basis der gesamten Produktidee von Tesla ist die dezentrale Energieerzeugung, Energiespeicherung und dann – ja, erst dann - die attraktive Nutzung in einem der ambitioniertesten Autos der Welt. Natürlich gewinnt in der Wahrnehmung das Auto, denn das lässt sich anfassen, anschauen und begeistert fahren.

Wer schon einmal die Gelegenheit hatte, den immensen Anzug und den Komfort der stromgetriebenen Kapseln zu erleben, den bedrücken keine Zukunftsängste mehr in Sachen Mobilität. Der hat auch keine Fragen zu Datenschutz und Sinn oder Unsinn von Vernetzung in Richtung Künstlicher (Verkehrs-)Intelligenz. Nein, der will so ein – pardon - oberaffengeiles Teil jeden Tag fahren! Sind die Autos von Tesla also das Ende das Ende der Vernunft?

Tja, und jetzt kommt der eigentliche Knüller: sie sind der Beginn ebendieser. Denn Tesla denkt langfristig, material-, energie- und ressourcenschonend. Die Autos haben einen extrem simplen Motor mit einem (!) rotierenden Teil. Sie sind wertbeständig, da sie kostenlos up-to-date gehalten werden. Sie bieten einen exzellenten Service (die Werkstatt weiß auf elektronischem Wege bereits vorher, warum der Fahrer kommt). In nur 15 (!) Jahren wurde hier ein Konzept auf die Räder gestellt, dass etablierte Autohersteller in größte Nöte bringen könnte.

Denn während hierzulande immer mal wieder gesagt wird, dass das Rad nicht noch einmal erfunden werden braucht, hat Tesla gerade das getan. Quasi alles auf Start und jedes Detail von Grund auf neu durchdacht. Das Ergebnis beeindruckt, wie man auf dem Vorplatz des Hotels an der Oper besichtigen durfte. Ein dicht umlagertes Tesla-Mobil zeigte seinen ganzen Charm – die Verkäuferin ihren sowieso. Der Verfasser ist sich ganz sicher: Tesla wird in Chemnitz bald mehr und mehr zum Stadtbild gehören.

 

Fazit: Die automobile Zukunft wird mit Tesla echt (be-)greifbar. Und sie fühlt sich wirklich gut an!

André Grunewald