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Print und neue Medien - Erfolg durch Symbiose

14. Mai 2018

Wird in 10 Jahren überhaupt noch gedruckt?

Diese Frage hatte Gastgeber und Geschäftsführer in dritter Generation Lars Gröer gleich zu Beginn des Interviews zu beantworten.

Klare Antwort: „Ja. Denn Druck hat etwas mit Haptik, Geruch, Emotionen sowie Genuss zu tun – das gefällt, spricht an und das bleibt!“ Natürlich gab es auch noch Informationen dazu, was sich in den vergangenen Jahren im Druckbereich alles geändert hat. Geringere Auflagen, verlorengegangene  Marktanteile an Direktdruckereien oder die voranschreitende Digitalisierung sind dabei die wichtigsten Eckpunkte im Wettstreit um Aufträge.

Doch die Verpackungsindustrie wächst und die Nische blüht. Zum Beispiel können druckveredelte Produkte mit Stanzungen, Prägungen, Speziallacken und Metalleffekten nicht von Internetdruckereien abgebildet werden. Auch die Leistungen von Spezialisten sind nur zum Teil automatisierbar. Wie Gröer darstellte, schauen bei ihm echte Mitarbeiter auf die eingehenden Druckdateien und stellen so simple Fragen wie: Geht das so überhaupt? Ist die Seitenanordnung richtig? Sollten wir nicht doch noch einmal zurückrufen? Im Zweifel wird das auch getan – und damit so mancher Fehldruck vermieden.

Ja, Drucken ist und bleibt ein Handwerk und das wurde bei den Führungen zu Beginn des Clubabends überaus deutlich. Obwohl kaum eine Branche eine so rasante Änderung der Technologie hinter sich hat sind Erfahrungen und Sorgfalt hier besonders wertvoll. Und wer glaubt, dass Papier eine leichte Angelegenheit ist, der brauchte nur mal versuchen, einen dicken Stapel Bögen zu bewegen …

Ist die Druckindustrie ein Musterbeispiel für den Wandel in der (zukünftigen) Arbeitswelt?
Wiederum ein klares „Ja“. Dieses Ja ist verbunden mit einem kleinen Trost für große Skeptiker: Es ist ein stetiger sowie schneller Wandel – aber es ist bisher nie die Abschaffung eines ganzen Industriezweiges gewesen!

Fazit: Ein interessanter Clubabend mit tiefen Einblicken in die Vergangenheit, Gegenwart und die Zukunft.
Vielen Dank an Lars Gröer und sein Team!