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Emotionale Ansteckung - hilfreich oder gefährlich?

09. Mai 2016

Gelegentlich werden in der Forschung Dinge untersucht, die in den 2,4 Millionen Jahren Geschichte der menschlichen Spezies eigentlich längst zu den festen Landmarken des Erkenntnishorizontes gehören sollten. "Lächle, und Dir wird zurückgelächelt" ist so eine routinierte Handlungsidee - ebenso wie das "Guck mal wie ich gucke - ja, stimmt, ich bin traurig!".

 

Trotzdem ist es gut, dass die Wissenschaft nicht lockerlässt und immer mal wieder genauer hinschaut. Denn dass die Menschheit vergesslich ist, ist bekannt.

Hinzu kommen veränderte Beziehungsmuster: wer E-Mails schreibt und über Whats-App kommuniziert, sieht seinem Gegenüber nicht mehr in die Augen und kann im Fall der Fälle auch keinen warnenden Unterton in der Stimme hören.
Schon positiver: Die Darstellung der Ergebnisse ist heute viel einfacher als früher. Eine Filmsequenz sagt eben mehr als lange Experten - Beobachtungsberichte, die häufig auch noch schwer an eingestreuten Fachbegriffen zu tragen haben. Das Beispielvideo von Mutter und Kind im Vortrag von Frau Professor Zanger machte die Leichtigkeit bewegter Wissensübertragung dann auch besonders deutlich.

 

Außerdem kommen auch immer mal wieder neue Erkenntnisse zum Vorschein - befeuert durch die Hirnforschung, durch spannende Versuchsreihen oder durch aktuelle Studien zu unserer veränderten Lebensweise. Frau Professor Zanger beleuchtete diese Themen gewohnt humorvoll, locker und überzeugend - unterstützt von engagierten Assistentinnen.

Wie emotional sich die Besucher am Vortrag "Emotionale Ansteckung" nun wirklich angesteckt haben, lässt sich nicht in Zahlen zusammenfassen - auch ein Video zur Veranstaltung gibt es leider nicht. Aber jeder im Saal konnte in seinem Körbchen der Erkenntnis viele frische und fröhliche Früchte mit nach Hause nehmen …

 

Fazit: Ein Abend mit hohem Unterhaltungswert - vielen Dank an Frau Professor Zanger!