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Himmelblau und Sonne satt - Besuch beim Chemnitzer FC

06. Juni 2016

Himmelblau und Sonne satt - Besuch beim Chemnitzer FC

 

War das schon ein vorgezogenes Sommerfest? Bei herrlichem Sonnenschein fanden sich 130 Clubmitglieder und Gäste im neuen Stadion an der Gellertstraße zusammen, um den nagelneuen Sportbau für sich zu entdecken.

 

Was sie vorfanden, waren lichtdurchflutete Räume und eine Infrastruktur, die zukünftige Fußballereignisse exzellent unterstützen wird. Mannschaftskabinen, "Mixed-Zone", Reporterräume, Kamerapodeste in schwindelerregenden Höhen und Fanshop - Fußballherz, was willst Du mehr?

 

Der Vortrag von Herrn Sokolowski vom Vermarkter infront war packend und gespickt mit Informationen rund um den Wirtschaftszweig Sportmarketing. Auch in der 3. Fußballiga rücken durch straffe Organisation Emotionen, Produkte, Werbemaßnahmen und Fußballfans eng zusammen. Und natürlich geht es dabei um Geld - um viel Geld.

 

Interessant auch das vielbeschworene "Stadionrund". Hier lassen sich geradezu vorbildlich soziale Studien betreiben. Beginnen wir bei der Südkurve: hier hat der Fan-Orkan seinen Ursprung und hier startet die Laola-Welle. Bereits wenn die gegnerische Mannschaft in Richtung Rasen läuft, soll klar kommuniziert werden, dass sie keinerlei Chancen auf Sieg hat. Alles ist aus vandalensicherem Beton und Stahl und ausschließlich stehend zu benutzen.

 

Die Nordschleife beherbergt die Gästefans und die sind durch kaum zu überwindende, übermannshohe Gitter geschützt. Sicherheit geht hier über alles, nur ist dem Autor nicht ganz klar, von wo Gefahr ausgeht. Dürfen die Gäste nicht aus- oder die Chemnitzer nicht einbrechen? Egal - wenn nur die Spiele friedlich und alle Gäste gesund bleiben!

 

Die Ostseite wiederum hat Hartschalensitze zu bieten. Die sind so geordnet, dass der sich daraus ergebende Schriftzug noch einmal daran erinnert, dass man in Chemnitz weilt. Alles das garantiert ein gepflegtes Erlebnis, da man sich nach einem Torabschluss oder kräftezehrenden Buh-Rufen in Richtung Schiedsrichter wieder hinsetzen kann.

 

Im Westen sitzt man am besten. Beginnen wir unten: in geradezu sportwagenähnlichen Weichschaumsitzen dürfen die Trainer und Ersatzspieler das Spiel verfolgen. Gefährlich sind allerdings heftige Gemütsregungen, denn wenn aufgesprungen wird, knallen sofort die Stahlstreben der Überdachung auf den Scheitel. Offenbar läuft das unter dem Thema brachiale Disziplinierung.

Etwas höher gibt es die Rollstuhlzone - mit Rampe und Klappsitzen für Begleiter ist hier alles an seinem Platz.

Darüber wird es noch einmal so richtig gemütlich. Bis hinauf zu den Logen ziehen sich dick gepolsterte Sitzreihen dahin. Dort sitzen die, die den Stadionbau ermöglicht und unterstützt haben oder schlicht etwas mehr zahlen. Die Logen bilden den krönenden Abschluss und neben bekannten Unternehmen hat auch ein Chemnitzer Fußballer dort sein gelegentliches Freizeitdomizil.

 

Zurück vom Rundgang gab es eine Stärkung vom Caterer und viele Gesprächsrunden, die in lockerer Atmosphäre den Abend wunderbar ausklingen ließen.

 

Vielen Dank an den CFC, Herrn Sokolowski und die vielen Helfer für einen marken-starken Clubabend!

 

 

André Grunewald, breitband - Agentur für Kommunikation | Design | Werbung GmbH

Das Logo leuchtet bei Nacht - wenn der CFC gewonnen hat!

Herr Sololowski von infront mit seiner "Trophäe"

Zuvor lauschten die Mitglieder und Gäste einem spannenden Vortrag über Sportmarketing

Anschließend Rundgang - u.a. in den Presseraum ...

... und in die "Mixed-Zone"

Zwischendurch gabs immer wieder lockere Gespräche im milden Sonnenschein