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Unternehmer sind Markenmacher - auch für Chemnitz

18. Oktober 2016

„Wem das Herz  voll ist, dem fließt die Tastatur über“ – mit diesem leicht an die Neuzeit angepassten Spruch beginnt der Rückblick zur Podiumsdiskussion im Oktober 2016.

Der Vorstand hatte beschlossen, über das neue Format sehr direkt und persönlich zu berichten und seine Mitglieder gebeten, drei Sätze zu formulieren.

Nun, eigentlich waren die drei Sätze ernst gemeint – aber das ist offenbar zu viel der angestrebten Kürze gewesen.

 

Hier sind sie also, die ganz persönlichen Resümees der Vorstands- und Beiratsmitglieder:

"Unternehmer sind Markenmacher - auch in Chemnitz" - die Podiumsdiskussion im Rahmen unserer Clubveranstaltung vom 10. Oktober 2016 hat für mich zwei interessante Aspekte besonders deutlich gemacht; und eigentlich sind diese beiden Aspekte sogar untrennbar miteinander verbunden. In dem Maße nämlich, wie Unternehmen bestrebt sind, starke Marken zu werden, werben sie auch für den Standort, an dem sie ihren Sitz haben. Jede starke Chemnitzer Marke hat eben auch den Namen unserer Stadt mit auf dem Kopfbogen und prägt so über Geschäftspartner und Kunden ein Stück Markenidentität unserer Stadt mit. Es ist demzufolge doppelt nützlich, nach einem guten Markenimage zu streben.

Mit dem neuen Format "Podiumsdiskussion" haben wir darüber hinaus nach meinem Dafürhalten einen interessanten Versuch gestartet, ein neues Format zu etablieren. Das sollte aus meiner Sicht keine Eintagsfliege bleiben.

Stefan Tschök

Wie ich bereits in meinem Diskussionsbeitrag erwähnte, kann Marketing nur über Leistung und Alleinstellungsmerkmale transportiert werden. Die Schwierigkeit besteht vor allem darin, dass alle Städte miteinander im Wettbewerb stehen und die finanzielle Stärke der Städte vor allem durch die ansässige Wirtschaft getragen wird. Mir erscheint es wichtig, Chemnitzer Bürgern immer wieder an ihr Selbstbewusstsein zu erinnern. Die Leistungen der vergangenen 25 Jahre sind hervorragen, allerdings sind wir mit diesen außergewöhnlichen Leistungen nicht allein in der Städtelandschaft, so dass es schwerfällt, dies als Alleinstellungsmerkmal zu dokumentieren. Chemnitz sollten keinesfalls in Selbstmitleid verfallen, dass wir entweder keine Leistungskraft hätten (was nicht stimmt !) oder diese zu wenig publiziert würde (was auch nicht stimmt !).Schlussfolgerung:

Mit einem hohem Maß an Selbstbewusstsein weiter unsere Werte für alle Bewohner verdeutlichen.

Bei dem erwähnten Ranking steht Chemnitz beispielsweise an 17. Stelle, von 69 größten kreisfreien Städten, in Bezug auf Lebensqualität, wie Ärztedichte, Krankenhausbetten, Kitaplätze, Kriminalität, Lebenserwartung, Geburtenrate, naturnahe Fläche, Tourismus.

Andererseits muss sich Chemnitz auch, wie andere Städte auch, mit subjektiven Image-Faktoren herumschlagen. So ist  heute in einem Kommentar bei Wiwo-online u.a. zu lesen „In Chemnitz, einer Stadt in Dunkeldeutschland, das dem Generalverdacht unterliegt, Hort dumpfdeutscher Rechtsradikaler zu sein.“

Bei starker Verkürzung meiner Gedanken

Klaus Jungnickel

 

Die Runde war kurzweilig und wieder mal auch sehr lehrreich/interessant für mich, warum Chemnitz, seine wirtschaftlichen Erfolge besonders bei B2B

und zum Teil auch bei B2C, aber auch der Osten selbst in Deutschland, immer noch abgehängt vom MARKEN-Image bzw. Bewusstsein bei den Menschen

besonders in gesamten Deutschland, aber auch außerhalb ist!

Alle tuen Gutes und Reden nicht darüber in für sie einschlägigen Kommunikations- und Marketing Kanälen.

Grund:

Es fehlt dazu die Einsicht, dass dies WICHTIG ist, es werden daher diese Kanäle erst gar nicht in Eigeninitiative gesucht, und daher werden auch dafür keine bzw. viel zu wenige Mittel = Budgets geplant/bereits gestellt.

 In der Podiumsrunde betrifft das leider auch für mich, außer der SPARKASSE Chemnitz, alle anderen 3 Teilnehmer.

Achim Schlums

 

 Meine Kernaussage zu gestern lautet:

-          Chemnitz und die vorhandenen Potentiale (gleich ob in der Wirtschaft / Wissenschaft / Kultur und natürlich auch im Sport) sind riesig / sie werden zu wenig nach außen transportiert und positiv dargestellt

-          die Stadt in Form der CWE ist dabei ein entscheidender Faktor diejenigen zusammenzubringen die eine herausragende Rolle

dabei spielen (in der Vergangenheit hatte es eher den Anschein sich im Klein - Klein zu verlieren und es fehlt die notwendige

finanzielle Ausstattung um entsprechende „Glanzpunkte“ mit Erinnerungswirkung zu setzen

Heiko Triebe

 

 

1)      Auch eine „Stadt“- Marke muss verlässlich sein, wie etwa die Sparkasse. Die Leute müssen wissen, was sie davon haben: Kultur, Umland, pulsierende Wirtschaft, gute Arbeitsplätze, Spitzenverdienste im sächsischen- Maßstab…. Ein Image- Wandel ist im vollen Gange. Chemnitz hat Ausstrahlung in die Region. Der Einfluss kann in „konzentrischen Kreisen“ erweitert werden.

2)      Aufmerksamkeit, neues Interesse, Außenwirkung, Meinungsbildung wird erzeugt  durch Ereignisse, Highlights, Neuigkeiten, Dynamik, Nonkonformes….Davon hat Chemnitz eine Menge! Muss aufgedeckt und sichtbar gemacht werden. Auch von den Initiatoren und Machern selbst. Nicht auf irgendjemanden warten. Die Stadtmarketingleute kennen sicher viel, aber bei weitem nicht alles, und schon gar nicht wenn es brandneu ist.  Frau Mössinger ist das Beispiel: Tue Gutes und rede darüber! Den Chemnitzer Bürgern, Unternehmern, Verwaltern… liegt es leider nicht, mit Stolz über sich zu reden. Gerne verlieren sie sich in Petitessen.

3)      Wo bleiben die Kommunikatoren? Die Unternehmer haben eine Verantwortung! Sie sind die glaubhaften Markenmacher, weil sie aus ihren Ideen und Netzwerken wirtschaftlichen Erfolg schöpfen. Der Slogan „Stadt der Moderne“ steht für die Herkunft und kann längst mit aktuellen Beispielen untersetzt werden. Wie können exporterfahrene Unternehmer animiert und unterstützt werden, nicht nur ihre Marke, sondern im Gefolge die Marke Chemnitz besser „zu verkaufen“? Das sollte von „ganz oben“ kommen. Vielleicht lädt die OB mal zur „Weltfete“ ein? Wo Chemnitzer Marktführer darüber nachdenken, was sie ihren Geschäftspartnern in aller Welt künftig über Chemnitz erzählen? Das muss gar nicht viel kosten. Ihr Bier können sie immer noch selbst bezahlen.

 Dr. Volker Türschmann

 

Ich hatte während der Diskussion den Eindruck, dass in der Stadt inzwischen ein echtes, von innen heraus gewachsenes Selbstbewusstsein greift.

Die Unternehmen und die Menschen hier wissen inzwischen ganz genau:
wir können was, wir haben in den vergangenen Jahrzehnten viel geleistet, wir begegnen der Welt mittlerweile auf Augenhöhe.

Chemnitz beginnt, sich aufzurichten – und eigener, persönlicher Stolz ist dabei eine viel bessere Werbung für die Stadt als Marketingbotschaften aus der Retorte.

André Grunewald

Gut vorbereitete Moderatorin, die souverän durch den Abend führte: Uta Georgi

Lars Fassmann, Vorstand der Chemmedia AG, achtet auf Markenbotschaften - für sein Unternehmen und für Chemnitz

Susan Endler, Abteilungsleiterin Tourismus/Marketing der CWE mbH, gestaltet professionell am Markenbild der Stadt mit

Reiner Grimm, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Chemnitz, will mit guter Markenführung vor allem junge Kunden überzeugen

Für Birgit Eckert, Geschäftsführerin der Schönherr WEBA GmbH, ist Marke das unbedingte Einlösen von Leistungsversprechen

Interessiertes Publikum ...

... diskutierte leidenschaftlich mit.

Informelle Gespräche nach offiziellem Schluss ...